Antriebstechnik und Fahrwerktechnik

Elektronische Steuerungen

Die Grundlage intelligenter Techniken

Kommunikation der Systeme

Elektronisch gesteuerte Antriebsstrang- und Fahrwerksysteme tauschen im Fahrzeugnetzwerk kontinuierlich Informationen wie Sensordaten und Steuerbefehle aus. Beispielsweise kommuniziert die elektronische Getriebesteuerung mit der Motor- und der Bremsensteuerung. Die ZF-Entwickler simulieren das Verhalten des gesamten Antriebsstrangs und des Fahrwerks, um die übergreifenden Funktionen zu optimieren und zu prüfen. So sind durch das abgestimmte Zusammenwirken von Elektronik, Hydraulik und Mechanik Schaltvorgänge kaum spürbar.

Vom Modell zum virtuellen Prototyp einer Getriebesteuerung

Der virtuelle Prototyp gestattet die Simulation der softwaretechnischen Steuerungsfunktionen am Gesamtfahrzeugmodell, ohne dass ein reales Fahrzeug existiert. Antriebsstrang- und Fahrwerkfunktionen werden virtuell am Rechner entwickelt. Mit Rapid Prototyping werden diese Funktionen dann mit Hilfe einer speziellen Hardware im realen Fahrzeug weiter getestet und optimiert. So können z. B. für Automatgetriebe die Qualität der Funktionen von Steuer- und Regelsystemen sichergestellt werden. Aufgrund der Vielzahl von Kundenfahrzeugen und deren unterschiedlichen Anforderungen werden deshalb jährlich über 200 verschiedene Softwarestände für Steuerungssysteme entwickelt.

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