Technik zum
Anfassen
Universelles Lernobjekt
Vor rund sechs Jahren entwickelten Auszubildende im Ausbildungszentrum in Lemförde mit Partnern den Schulungsroboter Jacki M. Geplant war er zunächst für den Einsatz in berufsbildenden Schulen, vor allem in Ausbildungsberufen wie Mechatronik, Zerspanungsmechanik oder Fachinformatik. Heute kommt das universelle Lernobjekt nicht nur in Schulen und Hochschulen zum Einsatz, sondern macht auch international Karriere.
Ein Roboter macht Schule
Schnell zeichnete sich das große Potenzial des Roboters für die allgemeine schulische Bildung ab. Engagierte Pädagogen unterschiedlicher Schulformen entwickelten in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum maßgeschneiderte Unterrichtskonzepte. Ihr Fazit: Jacki M. ist im Unterricht von der Grundschule bis zum Abitur einsetzbar.
Ein Beispiel: Grundschullehrer entwickelten einen fächer-übergreifenden Stationskreislauf, in dem Schüler der Klassenstufe 4 spielerisch Grundlegendes über Robotik erfahren, an Modellen arbeiten und schließlich den „Roboterführerschein“ erwerben.
Faszination Jacki M.
Auch Hochschulen haben das Potenzial des Schulungsroboters erkannt. Seit 2008 setzt zum Beispiel die Fachhochschule Lausitz Jacki M. ein. Der Fachbereich Informatik/Elektrotechnik/Maschinenbau wurde auf der „Ideen Expo 2007“ in Hannover auf den Roboter aufmerksam. In der Lausitz fährt er im Bus des neuen Projektes „Science on Tour“ als Beispiel für das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Computertechnik mit.
Selbst international ist Jacki M. mittlerweile im Einsatz: Im Mai 2007 spendete der gemeinnützige Verein „ZF hilft“ acht Roboter an das „Technical Education Development Center“ (TEDC). In dieser Einrichtung des indonesischen Erziehungsministeriums ist Jacki M. ein entscheidender Baustein für die Ausbildung von Mechatronikern in der Berufsschule.
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